27. September 2019

GroKo-Klimaschutzpaket: 52-GW-Deckel wird abgeschafft

Die Photovoltaikbranche atmet auf: Teil des von der Großen Koalition beschlossenen Klimaschutzpakets ist die Fortführung der sogenannten EEG-Förderung. Dank dieser wird Betreibern von PV-Anlagen derzeit jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde mit ca. 10,5 Cent vergütet. Warum schnelles Handeln trotzdem gefragt ist ...

Bis vor kurzem war unklar, ob es mit der Förderung weiter geht. Zuletzt hieß es, dass die Solarförderung für Photovoltaik-Dachanlagen bis 750 Kilowatt Leistung mit Erreichen einer installierten Photovoltaik-Leistung von 52 Gigawatt enden würde – dies wurde für 2020 erwartet. Mit dem Klimaschutzpaket konnte das abgewendet werden.

Allerdings ist zum aktuellen Zeitpunkt davon auszugehen, dass sich die Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom in den kommenden Jahren nach und nach verringern wird. Dieser Trend war bereits in der Vergangenheit zu beobachten.

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, eine eigene Photovoltaik-Anlage zu installieren, kann es daher klug sein, sich schnell zu entscheiden. Denn wer eine eigene PV-Anlage ans Netz bringt, sichert sich die zu diesem Zeitpunkt gültige EEG-Einspeisevergütung für garantiert 20 Kalenderjahre. Aktuell sind das ca. 10,5 Cent pro Kilowattstunde.

„Im Moment würde ich daher sagen: Je früher man sich für eine eigene PV-Anlage entscheidet, desto besser!“, rät Sebastian Müller, Sonnenstrom-Experte des Heimatversorgers. „Jetzt ist die Vergütung noch lukrativ – wer sie sich sichern kann, sollte das tun“. In Zusammenarbeit mit Partnern aus dem heimischen Handwerk realisiert der Heimatversorger individuell geplante Photovoltaik-Anlagen von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme. Dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst in eine PV-Anlange auf dem eigenen Dach investiert oder nur von dem günstigen Strom profitieren möchte.

Solarstrom spielt bei den Stadtwerken Iserlohn schon seit langem eine wichtige Rolle zur Realisierung der Energiewende vor Ort. „Beim Heimatversorger denken wir an die Energieversorgung der Zukunft“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Reiner Timmreck, „und da geht es auch um die effizientere Nutzung von Strom, der mehr und mehr aus kleineren Erzeugungsanlagen unserer Stadt kommen soll“.

Schon jetzt rüstet der Heimatversorger neue oder bestehende Photovoltaik-Anlagen mit Speichern aus. Der Eigenverbrauch kann so signifikant gesteigert werden, was eine PV-Anlage auch mit abnehmender EEG-Einspeisevergütung finanziell attraktiv macht. Interessant ist auch die Kombination von Eigenerzeugung und E-Fahrzeugen. Die elektrischen Flitzer können selbst als Speichermedien fungieren, indem sie mit günstig vor Ort produziertem Sonnenstrom geladen werden.

Werden auch Sie Teil des lokalen Netzwerks aus Energieerzeugern und –verbrauchern. Mit einer eigenen Erzeugungsanlage sind Sie eingeladen, in unserer Vision PowerSharing eine Rolle zu übernehmen und Ihren Beitrag zur Energiewende mit CO2-neutralem und vor Ort produziertem Strom zu leisten.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre eigene Photovoltaikanlage planen und ans Netz bringen, steht Ihnen Sebastian Müller von den Stadtwerken Iserlohn mit Rat und Tat zur Seite.
Telefon: 02371 807 1661
E-Mail: s.mueller@heimatversorger.de

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